Graduation, New York, …

 

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Vor Abreise noch ein kleines Update

Hallöle

Es ist ja nun wieder einige Zeit her seit dem letzten Blogeintrag und es ist wirklich eine Menge passiert. Wie schon im letzten Eintrag gesagt ist die Volleyballsaison vorbei und wie es hier üblich ist gab es beim letzten Heimspiel eine so genannte Seniornight. Bei dieser werden die Senior namentlich genannt, ihre Zukunfts-/Collgepläne und sie werden üblicherweise von ihren Eltern auf das Spielfeld begleitet für Bilder Ähnliches. Glücklicherweise war ich auch ein Senior und durfte bei dieser Zeremonie teilnehmen. Des Weiteren ist es üblich an meiner Schule für die Seniors eines Sportteams fast lebensgroße Plakate der Spieler aufzuhängen. 

Am Morgen des gleichen Tages bin ich auch mit meiner Gastfamilie nach Columbus, Ohio gereist, um mich dort mit Bundestagsabgeordneten zu treffen. Mit mir dort waren auch noch andere PPPler. Wir haben über gute und schlechte Seite des PPPs geredet und es war schön, zu sehen wie interessiert die Bundestagsabgeordneten waren.  

Am Tag nach der Seniornight war dann der aus Filmen so bekannte Prom. Es war ein Freitag und alle Schüler ( nicht nur Seniors) hatten an diesem Tag schulfrei. Nachmittags habe ich mich mit meinem Date und meiner Promgruppe am Haus einer Freundin getroffen und es wurden Bilder aufgenommen. Danach ging es dann zur Highschool zum so genannten Promwalk. Bei diesem wurde jedes Couple einzeln aufgerufen und lief über die Bühne unserer Aula und wer auch immer im Publikum sitzen wollte konnte dort sitzen. Es waren natürlich hauptsächlich Eltern. Nach dem Promwalk sind wir in einer super tollen Stretchlimo nach Pittsburgh in ein Hotel gefahren wo der eigentliche Prom dann stattgefunden hat. ( Zu sehen in einem meiner Videos) Es gab ein tolles Essen,  einen DJ welcher die ganze Nacht lang Musik gespielt hat, einen Movieraum, eine Fotobox bis 12:00 Uhr und einen Hypnotiseur, welcher eine Stunde lang eine Show gemacht hat. Es war wirklich eine der spaßigsten Nächte meines Auslandsjahres.

In der Woche vor dem Prom sind meine Gastfamilie und ich zu einem tollen Dinner der Highschool eingeladen worden, bei welchen alle Schüler ( mich eingeschlossen) mit besonders guten schulischen Leistungen geehrt werden. Das war natürlich auch ein super Abend.

Am gleichen Wochenende bin ich auch mit meiner Gastmutter und einigen anderen AFS Schülern zu den allseits bekannten Niagarafällen gefahren und ich muss sagen es war wirklich beeindruckend und wir hatten glücklicherweise perfektes Wetter. ( Eines meiner Videos zeigt ein paar Eindrücke von dort) Wir sind an den Niagarafällen an einem Klettersteig hoch geklettert und anschließend mit einem Boot unter den Wasserfällen gefahren. Echt ein Hammer!!!. Abschluss war dann ein Essen im Hard Rock Cafe.

Ein weiteres großes Highlight war die Performance mit der Show Choir Gruppe. Wir haben zu einem Mix aus verschiedenen Liedern der 80er Jahre gesungen und getanzt und es war wirklich ein riesiger Spaß.

Ein sehr großes Thema hier war auch die Hockeysaison, da das lokale Ice-Hockey Team die Pittsburgh Penguins es in die nationalen Playoff geschafft und dann sogar den sogenannten Stanleycup gewonnen haben. Ich habe jedes Spiel verfolgt und war sogar einmal zum Public viewing in downtown Pittsburgh.

Mit meiner Familie habe ich auch einen Wochenendtrip nach Bloomsberg gemacht, da sie dort für einige Jahre gelebt haben. ( Etwa 4 Stunden entfernt von wo ich lebe) Dort haben sie mir natürlich gezeigt wo sie gelebt haben und Ähnliches. Des Weiteren waren wir in Bills Old Bike Barn. Dies war anfangs ein Museum für Motorräder doch mittlerweile kann man dort wirklich alle möglichen kuriosen Dinge finden. Danach ging es dann noch in einen nahe gelegenen Freizeitpark namens Knoebels.

Mit der zuvor erwähnten Show Choir Gruppe hatte ich sogar noch einmal die Chance aufzutreten und zwar auf der Cabaret Night unserer Schule. Dort konnte jeder, der wollte, sich in eine Liste eintragen und ein Lied singen, spielen oder auf ähnliche Weise musizieren. Ich habe dort auch ein selbstgeschriebenes Lied aufgeführt zusammen mit einem meiner Kumpels. Er war an der Geige und ich habe Gitarre gespielt und gesungen.

Tja und dann kam der31.05.2017 mein letzter Schultag und ich muss ehrlich sagen, ich war vermutlich noch nie so traurig, dass ein Schuljahr vorbei ist. Diese Schule war für mich einfach nur genial!!!

Am Donnerstag der folgenden Woche war es dann tatsächlich soweit. Graduation stand an und ich kann sagen es war wirklich wie man es von Filmen kennt. Große Robe und Quadrathut. Die Bommel erst links und dann rechts, wenn man das Diplom hat. Die ganze Zeremonie ging relativ schnell von statten, da wir eine große Anzahl an Schülern waren. Wir haben uns in einer gewissen Reihenfolge aufgereiht und sind dann nach einander auf die Bühne der Aula gelaufen und haben auf Stühlen platz genommen. Danach haben einige Leute Reden gehalten und folgend darauf wurde jeder bei seinem Namen aufgerufen, lief über die Bühne und hat sein Diplom erhalten. Nachdem jeder sein Diplom erhalten hatte wurden natürlich traditionsgemäß die Hüte in die Luft geworfen.

Der letzte große Trip bevor ich zurück nach Deutschland fliege war am letzten Wochenende. Es ging am Mittwoch Abend los in Richtung Annapolis, um dort meinen Gastbruder von einem Rowingcamp abzuholen. Danach sind wir dann erst einmal in die Nähe von Washington D.C. gefahren um das dortige Air and Space Museum zu besuchen. Und das war wirkich gigantisch. Danach  haben wir dann fahrt Richtung New York City aufgenommen! Unser Hotel war nur ein paar Meter vom Timessquare, also in perfekter Lage. Es war wirklich beeindruckend und wirklich wie man es von Filmen kennt und sich vorstellt. Wie schon gesagt waren wir am Timesquare aber andere Dinge die wir besucht haben waren: 9/11 Memorial und Museum, World Trade Center, Freiheitsstatue, Ellis Island, Wallstreet, China Town, Little Italy, Centralpark, Trump Tower, Empire State Building und natürlich alles was man noch so sieht auf dem Weg zu diesen Attraktionen.

 

Ich kann es wirklich nicht glauben, dass mein Jahr schon so gut wie vorbei ist. Ich habe jetzt weniger als eine Woche bis mein Bus Pittsburgh verlässt. Am Samstag ist dann noch meine Abschiedsfeier aber daran will ich eigentlich gar nicht denken, da es bedeutet, dass mein Auslandsjahr vorbei ist….

Nur noch wenige Tage… :(

Puhh es ist ja jetzt schon wieder einige Zeit, seit dem ich etwas gepostet habe, aber jetzt konnte ich mich endlich mal wieder motivieren. In den letzten vier Monaten ist einiges passiert und es wird in der nächsten Zeit auch nicht weniger. Drei Schulen ( meine mit eingeschlossen) hatten sogenannte International days. An den Tagen kommen Austauschschüler von anderen Highschool`s an die besagte Schule und leben dort für ein paar Tage bei einer neuen Gastfamilie. Der Hauptzweck dieses Events ist es, neue Gastfamilien für nächstes Jahr zu finden und mit diesen paar Tagen können die Leute sehen ob sie denn Interesse daran hätten einen Schüler aufzunehmen nächstes Jahr. Aber es macht auch riesig Spaß an den Schulen neue Leute kennen zu lernen und die anderen Austauschschüler wieder zu sehen. 🙂 An der einen Schule haben ich und die italienische Gastschülerin uns so gut mit drei Mädels verstanden, dass wir jetzt immer noch Dinge mit ihnen unternehmen. Ein Kumpel von meiner Schule hat mich auch für das Symphonie Orchester in Pittsburgh eingeladen gehabt und miteinander war wirklich klasse. Ein sehr großes Event war auch noch, dass ich ein Mädchen für den allseits bekannten Prom gefragt habe und dieser ist schon am 05.05. Darauhin wurde ein neuer Anzug gekauft mit der Unterstützung meiner Gastmutter und sehr zur Verwunderung meiner Familie daheim, habe ich mich für eine Fliege statt Krawatte entschieden. Ich finde es cool so bin ich halt. Ein sehr großes Event war natürlich auch das Schulmusical, in welchem ich auch eine Rolle hatte. Es war eine Menge Arbeit aber es hat sich auf jeden Fall ausgezahlt. Denn ich habe so viele neue Leute dort kennen gelernt und es waren einfach unbezahlbar lustige Trainings. 🙂 Letzte Woche haben ich und ein paar andere AFS-Schüler eine Führung durch das Gerichtsgebäude in Pittsburgh bekommen und konnten sogar in einigen Verhandlungen sitzen.  Es waren echte Anhörungen über Drogen Verkauf, eine Mutter im Auto mit Alkohol und Drogen baut einen Unfall und das Kind stirbt usw. Eins der größten Dinge in der letzten Zeit war natürlich auch das Chainsmoker Konzert, zu welchem ich mit ein paar Freunden gegangen bin, in Pittsburgh und es war einfach genial. Die offizielle Volleyballsaisaon hat auch endlich angefangen und es macht riesig Spaß aber leider ist nächste Woche schon das letzte Heimspiel. Das wären dann die großen Events die in den letzten paar Monaten passiert sind natürlich sind gab es auch kleine Dinge wie Schlittschuhlaufen, Kinobesuche, Sleepovers oder Ähnliches mit Freunden aber das sind ja normale Dinge die man auch in Deutschland erleben würde. Zum momentan Zeitpunkt sind leider nur noch weniger als zwei Monate übrig aber diese sind randvoll mit Events und Ausflügen wie zum Beispiel: Niagarafälle, New York, Baseballspiel in Pittsburgh, Prom, Washington D.C., Columbus und vielen mehr.

Mit besten Grüßen aus Mars in Pennsylvania

Euer Dome!

Halbzeit!

 

Halli hallöle
Ja ich weiß ich habe jetzt seit einiger Zeit nichts mehr von mir hören lassen. Auf jeden Fall schriftlich nicht… Auf YouTube gab es zwei Videos über meine Woche in D.C.und mein Roadtrip über Weihnachten mit meiner Gastfamilie. Wo soll ich jetzt bloß anfangen. 😀
Kurz nach dem letzten Blogeintrag folgte ja Halloween und das war eine der besten Zeiten meines Auslandsjahres, da ich dort eigentlich so meinen jetzigen Freundeskreis richtig kennen gelernt habe. Denn in der Zeit um Halloween gibt es ( zu mindestens in meiner Umgebung) eine Menge „Haunted Attractions“ oder Spukhäuser auf Deutsch gesagt. Dies sind aber nicht zu vergleichen mit denen die man vielleicht von irgend einem Rummel kennt. Diese sind fein ausgearbeitet und dort laufen wirklich Schauspieler rum, welche einen erschrecken. Es ist einfach super cool!! Ich war in zwei von diesen Häusern und an einem Abend hatte der Freizeitpark Kennywood auch etwas ähnliches. Er war dann später geöffnet und dort sind geschminkte Schauspieler umher gelaufen um uns zu erschrecken, während man für die Fahrgeschäfte angestanden hat.
Im gleichen Zeitraum war ich auch bei meinem zweiten Ice Hocky Spiel und es gefällt mir wirklich mehr und mehr. Ich würde sogar sagen es ist mein Lieblings Sport in den USA, bei welchem man Zuschauer ist. Auch hat eine Austauschschülerin aus Österreich eine Party mit Lagerfeuer, Getränken, Essen usw. für unser komplettes Areateam ( ungefähr 35 Austauschüler + teilweise Gastgeschwister) organisiert, welche wirklich extrem cool war, da man sich mit allen mal wirklich unterhalten konnte. Denn normaler Weise trifft man den Großteil nur auf den 5 oder 6 AFS Treffen über das Jahr vertreilt und dort hat man nicht immer die Möglichkeit ein gutes Gespräch zu führen. Was auch sehr amüsant war, war als ich in einer anderen Highschool in unserer Nähe zur Movienight war und wir dort „Fack ju Göthe“ geschaut haben. ( Den Amerikanern hat es gut gefallen auch wenn sie nur Untertitel hatten )
Ja dann folgte auch Thanksgiving. An diesem Tag war wir zum Dinner ( Abendessen) bei unserem Nachbarn, welche ursprünglich aus Texas stammen, eingeladen. Dort gab es nicht einfach nur einen Truthahn. Sie haben einen ganzen Truthahn frittiert!! Des Weiteren gab es auch Mac&Cheese und andere sehr leckere Dinge. Danach ging es dann zum allseits bekannten Black Friday Shopping, welches tatsächlich ziemlich enttäuschend war. Da einige Läden gar nicht erst geöffnet waren oder es einfach keinen wirklichen Sale gab.
Einige Zeit später war ich dann auch  mit meiner Gastfamilie im Hofbräuhaus in Pittsburgh und ich muss sagen es war wirklich als würde ich in München im Originalen sitzen. Mit Dekoration und bayrischem Musiker. (Welcher auf Deutsch gesungen hat).
Am Folgenden Tag war ich dann auch bei meinem dritten Ice Hockey Spiel der Pittsburgh Penguins und bin am folgenden Tag dann nach Washington D.C. geflogen. Das the Department of State, welches in Kooperation mit dem Bundestag das PPP organisiert, hatte für deutschen Austauschüler, welche das PPP haben, eine sehr spannende Woche vorbereitet. Als ich in D.C. gelandet war musste ich erstmal einige Zeit auf die anderen warten, da ich der Erste war der angekommen ist. Später sind wir dann in Smithsonian Museum of Natural History gegangen und danach gab es dann die offizielle Begrüßung im Hotel mit kleinen Workshops in denen wir überlegt haben, welche Eigenschaften eine Führungsperson haben sollte. Am nächsten Tag (Montag) ging es zum Newseum, in welchem sich alles um Nachrichten, Reporter und Ähnlichem dreht. Dort haben sie auch die Antenne des World Trade Centers. Danach sind wir dann zum Kapitol gefahren und wurden in dem Regierungsviertel umhergeführt, um die Gegend für den Capitol Hill Day besser kennen zu lernen. Daraufhin haben wir auch noch das Franklin D. Roosevelt Denkmal besucht. Am folgenden Tag (Dienstag) hat unser Tag damit begonnen, dass wir von offiziellen Vertretern des Departments of State begrüßt wurden und danach eine Simulation in Gruppen von 30 Leuten hatten. Diese wurden dann wiederum in Kleingruppen aufgeteilt und Nationen oder Organisationen zugeteilt. Daraufhin bekamen wir ein Szenario, in welchem wir einen Plan entwickeln sollten für zwei Länder, in denen eine große Anzahl von Menschen begonnen hatte, von einem in das andere Land zu flüchten. Nach dem Mittagessen ging es dann in das neue Museum für Afroamerikanische Geschichte und danach ins Air and Space Museum. Nach dem Abendessen ging es dann zum Basketballspiel der Washington Wizards gegen die Orlando Magics. Am folgenden Tag ( Mittwoch) war dann der Capitol Hill Day. An diesem Tag ging eigentlich jeder seinen eigenen Weg im Regierungsviertel, da wir alle einen unterschiedlichen Zeitplan hatten. Denn an diesem Tag hatte jeder Meetings mit Abgeordneten des Kongresses und Ähnlichem, welche für das jeweilige Gebiet, in welchem wir wohnen, zuständig sind. In der Zeit zwischen den Meetings hatte man viele Möglichkeiten Dinge zu unternehmen. Ich habe an einer Tour im Kapitol, in der Bücherei und eine Lesung im höchsten Gericht teilgenommen. Mittagessen gab es an diesem Tag in der Kantine des Kapitols. Nachdem jeder sein Meeting hatte sind wir dann noch zu den Denkmälern von Thomas Jefferson, Abraham Lincoln und Martin Luther King Jr. gefahren. Abends gab es dann wieder eine Gruppenarbeit, bei welcher wir uns ein sogenanntes „Grasroot“ Projekt ausdenken sollten, welches wir in unserer Gemeinde hier oder in Deutschland umsetzen könnten. Diese haben wir dann am nächsten Tag
( Donnerstag) vor den anderen Gruppen präsentiert. Daraufhin ging es ins Museum für amerikanische Geschichte. Damit war dann die Woche auch schon so gut wie vorbei. Am Freitag sind wir dann alle sehr früh zum Flughafen oder Bahnhof und sind zurück zu unserem Gastfamilien gefahren/-flogen. Die Woche war sehr aufregend und spannend.
In der Woche danach hat dann auch endlich die Basketball- und Volleyballsaison begonnen. Beides macht mir wirklich viel Spaß und die Leute sind super nett. Ich kann es nur jedem empfehlen der ein Auslandsjahr machen möchte. Um Leute kennen zu lernen tretet einem Club, Sport oder Verein bei. Das ist wirklich einer der einfachsten Wege Leute kennen zu lernen. Des Weiteren bin ich auch im Schulmusical – Die Adams Family. Zwei Tage vor Weihnachten haben wir dann Winterferien bekommen und haben direkt unserem Roadtrip Richtung Kansas gestartet. Wir brauchten rund 19 1/2 bis 20 Stunden bis zu den Eltern meiner Gastmutter in der Nähe von Kansascity. Auf dem Weg dahin haben wir noch Halt in St. Louis gemacht wo ich die Arch gesehen habe. Leider hat es fürchterlich geregnet und wegen Bauarbeiten konnten wir nicht nach oben in die Arch. Die nächsten Tage waren dann sehr entspannt. Typische Weihnachtsdinge wie Geschenke am Morgen des 25. und schönes Essen usw. Wir haben auch einen Ausflug nach Kansascity ins nationale Museum des 1. Weltkriegs der USA gemacht, welches wirklich sehr spannend war. Nach einigen Tagen in Kansas haben wir dann unseren Trip fortgesetzt in Richtung Nebraska zur Schwester meines Gastvaters, wo wir drei Tage verbracht haben. Nach unserem Stopp dort ging es nach Chicago. Leider hatten wir dort nur einen Tag. Wir waren im großen Aquarium, bei der berühmten spiegelnden Wolke, dem offiziellen Startschild der Route 66, im Hancock Tower, am Pier und allgemein in der Stadt. Die Reise war wirklich toll und ich wurde sehr nett aufgenommen von den Familien und Freunden meiner Gasteltern. Ich habe auch sehr schöne Geschenke bekommen.
Dann ging am 3.1. die Schule schon wieder los und letzte Woche waren die großen Midterm Examen. Bei diesen schreibt man in fast jedem Fach eine Arbeit über das gesamte Halbjahr in 80 Minuten. Außerdem habe ich noch einen Vortrag in der Schule über ein Fest in meiner Heimat gehalten. Ich hatte mir den Karneval ausgesucht und dabei auch einige Videos mit Auftritten von meinen Freunden und mir vorgeführt. Das hat allen sehr gut gefallen. Damit sind wir dann schon wieder in der Gegenwart angelangt. Am Wochenende habe ich wieder ein Basketballspiel am Freitag, ein Volleyballturnier am Samstagmorgen und Nachmittags machen wir einen Trip mit dem AFS-Club meiner Schule nach Pittsburgh. Das war es eigentlich auch schon wieder von mir. Die Zeit rennt wirklich unglaublich schnell. Ich habe jetzt schon die Hälfte meines Auslandsjahres erreicht und es fühlt sich an, als wäre ich erst seit ein paar Wochen hier.
Liebe Grüße aus den USA
Euer Dome 🙂
Tag: 166

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Arch in St.Louis

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Museum: 1. Weltkrieg

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Originales AFS-Fahrzeug (AFS = Meine Austauschorganisation)

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Nebraska Huskers Universität

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Chicago

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Chicago – Bean or Cloud

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Chicago

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Startschild Route 66

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Chicago Hancock Tower

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Chicago Hancock Tower

Chicago Hancock Tower

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Chicago Hancock Tower

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Library of Congress – Washington D.C.

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U.S. Representative Mike Kelly

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Basketballgame – Washington D.C.

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Hofbräuhaus Pittsburgh

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Hofbräuhaus Pittsburgh mit meiner Gastfamilie

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Abraham Lincoln Denkmal – Washington D.C.

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Library of Congress

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Thomas Jefferson Denkmal

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Capitol – Washington D.C.

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Martin Luther King Jr. Denkmal

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Kuppel des Capitols

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Basketballgame Washington D.C.

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Museum für Afroamerikanische Geschichte Washington D.C.

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Weihnachtsbaum unterhalb des weißen Hauses Washington D.C.

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Antenne des World Trade Centers

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Library of Congress

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Schon 76 Tage in den USA! :)

Ein freundliches Hallo aus den USA.
Ich weiß, es ist nun schon einige Zeit vergangen seit meinem letzten Blogeintrag, allerdings war ich auch recht beschäftigt. Ich hoffe, dass ihr mir das verzeiht. 😀
Ja was ist in der letzten Zeit alles so passiert.
Am 09.09. war erstmal mein Geburtstag. Es war eine kleine aber sehr schöne Feier. Unsere Nachbarn und drei Freunde aus meiner Schule waren zum Abendessen da und meine Gastschwester ist extra nach Hause gekommen von ihrer Universität. Es gab von mir selbst gemachte Schnitzel und Käsespätzle. Zwei Tage später ging es dann zu meinem ersten Baseballspiel nach Pittsburgh zu den Pirates. Des Weiteren waren wir auch an einem anderen Wochenende zu einem großen, zu deutsch Rippchenfestival in Pittsburgh und ich kann nur sagen es war köstlich!
In der Woche nach meinem Geburtstag war auch unser Post-Arrival-Camp von AFS. Es war echt lustig und schön so viele Leute aus verschiedenen Ländern zu treffen. In unserer Gruppe, so zu sagen von Pennsylvania,  also alle Austauschschüler von AFS, die immer mit mir zusammen die Camps und Aktivitäten während des Jahres haben, sind von vielen verschiedenen Nationanlitäten. Unter anderem Schweden, Italien, Spanien, Kanada, Kuwait, China, Japan, Neuseeland, Polen, Belgien, Deutschland, Türkei, Brasilien und der Tschechischen Republik. Dieses Camp ging über ein ganzes Wochende und zum Abschluß haben wir alle zusammen für unsere Gastfamilien Theater gespielt. Das war wirklich cool und ich freue mich schon auf das nächste Camp.
In der Schule und auch im Allgemeinen hat sich der Alltag mittlerweile sehr gut eingespielt. Es ist sogar schon soweit, dass ich teilweise, wenn ich mich auf deutsch unterhalte versehentlich englische Begriffe benutze. In den letzten Wochen haben wir einige Essays und Tests geschrieben.  Der Kurs Broadcast-Media ist echt super, da wir dort sehr viel Freiraum, was die Gestaltung unserer Videoprojekte betrifft, bekommen. Wir erhalten meist ein Oberthema wie zum Beispiel „Top 10“ und erstellen dazu dann ein Video.
Eine weitere Sache, die mir aufgefallen ist und seehhrr gefällt ist, wie stolz ein Großteil der Schüler auf ihre Schule ist und zum Beispiel die Sportteams wahnsinnig unterstützt bei den Spielen und Ähnlichem. Zum Beispiel bei den Footballspielen gibt es auf der Tribüne immer einen Schülerabteil der wirklich komplett voll ist und jedes mal gibt es ein anderes Motto nach welchem sich wirklich alle richten. Auch ist gefühlt jeder irgendwo in der Schule involviert in außerschulische  Aktivitäten wie Clubs oder Sportmannschaften. Des Weiteren sind die Leute und besonders die Schüler sehr offen und interessiert an uns Gastschülern, was einem ein sehr willkommenes Gefühl gibt. Sie kommen auf einen zu, stellen Fragen und sorgen dafür, dass man wirklich involviert ist und nicht allein. Ich wurde zum Beispiel schon öfters zu verschiedenen Leuten nach Hause eingeladen. Ich werde vermutlich sowohl im Winter als auch im Sommer Volleyball spielen und habe dadurch jetzt schon einige Leute kennen gelernt, mit denen ich mich auch schon zum Volleyball getroffen habe.
Das erste Mal überhaupt in meiner Highschool gibt es in diesem Jahr ein Jungs-Volleyballteam. Ich bin also gerade zur richtigen Zeit da. Ich freue mich schon sehr auf die Wettkämpfe und die tolle Stimmung dabei.
In der Woche vom 03.10. bis zum 08.10. war dann Homecoming in unserer Schule. In der Woche davor wurde dann aus einer bestimmten Gruppe von Leuten, welche sich haben aufstellen lassen, der sogenannte Homecomingcourt gewählt. Aus diesem wurde dann in der folgenden Woche König und Königin gewählt, aber dazu später mehr. Jeder Schultag in der Homecomingweek hatte ein Motto, nach welchem man sich kleiden sollte, wie zum Beispiel blau und gold (unsere Schulfarben) oder blau, weiß, rot (die Farben der USA). Es wurde dann an  jedem Morgen im Homeroom vom jeweiligen Lehrer dokumentiert, wie viele Schüler sich dem jeweiligen Motto angepasst haben und am Freitag war dann auch noch die sogenannte Peprally (es gibt mehrere über das Jahr verteilt). Dies ist so gesehen einfach eine Schülervollversammlung, bei der die Schulband spielt und meistens die Cheerleder  die Leute animieren. Auch wird immer die Nationalhymne und die Schulhymne gesungen und die Schüler sind wirklich super drauf. Bei dieser Peprally „kämpften“ dann die vier Jahrgänge (9=Freshman, 10=Sophmore, 11=Juniors, 12=Seniors) gegeneinander. Welcher Jahrgang dann die meisten Punkte durch die Beteiligungen aus der Mottowoche und diesen Spielen hatte, bekam einen gewissen Betrag an Geld für ihren Prom (Abschlussball).
Außerdem wurde bei der Peprally auch der Homecomingcourt vorgestellt, welchem die Austauschschüler auch immer angehören, aber sie können nicht zum König/Königin gewählt werden. Am gleichen Freitag war dann auch noch eine Parade mit dem Homecomincourt, der Schulband und einige Sportteams, die Cheeleder und andere Gruppen durch unsere kleine Stadt. Das Ganze war nur ungefähr einen Kilometer lang aber trotzdem ein riesiger Spaß. Wir hatten einen Pickup von der Gastmutter des kanadischen Austauschschülers aus unserem AFS-Gebiet und standen dann auf der Ladefläche und haben den kleinen Kindern Süßigkeiten zugeworfen. Nach der Parade war dann das Homecoming Footballspiel, was der eigentliche Grund für Homecoming ist wenn ich es richtig verstanden habe. Leider hat es geregnet und unsere Schule hat verloren aber es war trotzdem wieder mal ein großer Spaß im Schülerabteil zu stehen. Vor dem Spiel wurden alle Jungs aus dem Homecomingcourt vorgestellt inclusive der Gastschüler und in der Halbzeit wurde die Königin gekrönt. Am Samstag war dann der Homecomingdance. Zu dem sich alle wirklich sehr rausputzen und im Anzug, Lackschuhen, Kleid und Highheels erscheinen. Es war ein echt spaßiger Abend auch wenn der Tanz nur 3 Stunden lang war. Des Weiteren war es auch interessant zu sehen wie die Leute hier feiern und tanzen. Bei diesem Tanz wurde dann auch der König gekrönt.
Am 13.10.2016 war ich in Pittsburgh und habe den höchsten General der US Navi, John M. Richardson, persönlich getroffen. Er hat dort an der Universität einen Vortrag über die generellen Aufgaben und Einsatzgebiete der Navi gehalten.
Am folgenden Wochenende war ich dann mit meinem Gastvater und einigen Freunden in einem nahegelegenen sehr alten kleinen Kino, um einen der ersten Horrorfilme zu sehen, welcher hier in der Nähe gedreht wurde. Am nächsten Tag (Samstag der 15.10.) bin ich morgens mit meiner Gastmutter nach Ohio zu meiner Gastschwester gefahren, da sie mit ihrer Studentenverbindung eine Spendenaktion für hörgeschädigte Menschen gemacht hat. Diese nannten sie „Hike for Hearing“. Sie hatten einen schönen Wanderweg dekoriert und mit Attraktionen, wie spielen oder Gesichterbemalen, ausgestattet. Auf diesem konnten die Leute dann für einen kleinen Spendenbeitrag wandern.
Am gleichen Tag bin ich auch noch mit einem Kumpel zu meinem ersten Ice-Hockeygame der Penguins in Pittsburgh gefahren und ich kann nur sagen, dass es echt klasse war und dies hier in den USA momentan mein Lieblingssport ist von denen, welche man sich anschaut. Die riesige Eishalle war voll und hat getobt. Das war ein beeindruckendes Erlebnis.
Am Sonntag war ich dann noch mit meiner Gastfamilie und einigen anderen AFS-Schülern beim 9/11 Denkmal von Flug 93 in Shanksville. Das Wetter war perfekt und es ist wirklich eine sehr schöne Gedenkstätte.
Letztes Wochenende war ich bei einer von vielen sogenannten „Haunted Attractions“.Das sind meist Spukhäuser, welche wirklich sehr sehr gut dekoriert sind und in denen dann Darsteller sind und die Leute erschrecken. Trotz des schlechten Wetters war es ein echt toller Abend.
Samstag war ich dann auch mit Freunden im nahegelegenen Freizeitpark „Kennywood“. Dort waren an diesem Abend auch Darsteller in verschiedenen Kostümen, welche auch die Leute erschrecken sollen.
Kommendes Wochenende ist ja Halloween und da bin ich auch sehr gespannt, was da los ist.
Dann kommt noch eine besondere Reise auf mich zu. Ich werde auf Einladung vom Amerikanischen Kongress, Abteilung Amerikanische Räte für internationale Bildung am 04.12.2016 von Pittsburgh aus nach Washington fliegen und dort eine Woche lang an einem Workshop teilnehmen. Unteranderem werden wir das Capitol, Capitol Hill, Monumente, das Weiße Haus, Smithoinan Museen besichtigen und ein NBA Basketball Spiel im Verzion Center erleben. Das wird bestimmt sehr interessant. Auch darüber werde ich euch dann natürlich berichten.
Ja das war es für heute von mir. 🙂
Liebe Grüße aus den USA euer Dome 🙂
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Schon 3 Wochen in den USA ! :)

Hallo Ihr Lieben daheim,
nun bin ich schon 3  Wochen in Valencia, PA und fühle mich richtig wohl. Ich hatte ein riesiges Glück mit meiner Gastfamilie und wir haben schon viel unternommen. Sie sind so gastfreundlich und lieb und fragen mich immer nach meinen Wünschen, was ich z.B. mal unternehmen möchte. Kommendes Wochenende lerne ich auch meine Gastschwester kennen. Sie studiert in Ohio. An die 4 vierbeinigen Mitbewohner habe ich mich auch gewöhnt. Bei den zwei Hunden muss man nur permanent am Tisch aufpassen. Die haben nämlich immer Hunger bzw. Appetit. In dem Punkt ähneln wir uns aber.
Mein erster richtiger Schultag war heute am 31.08.2016. Ich bin bei den Seniors und das freut mich sehr. Meinen Stundenplan habe ich auch schon erhalten. Es geht jeden Tag um 7:30 Uhr los bis 14:37 Uhr. Danach habe ich noch Training. Ich komme also immer so gegen 16.30 Uhr heim. . Wir haben jeden Tag den gleichen Stundenplan. Ich habe auch schon einige Leute aus meinem Jahrgang kennengelernt und war auch schon zum Essen bei einer Familie eingeladen. Das war schön.
In den letzten 2 Wochen war ich auch schon jeden Tag in der Highschool. Da hatten wir jeden Tag 2 Stunden Training im Cross Country (Crosslauf). Wahrscheinlich habe ich da mein Knie etwas überanstrengt, denn ausgerechnet zwei Tage vor meinem ersten Wettkampf hatte ich ganz schön Schmerzen im Knie. Ich habe mir dann eine Bandage gekauft und gekühlt und dann ging es trotzdem und habe sogar noch meine sonstige Bestzeit auf dieser Strecke unterboten.
In der Highschool gibt es in den nächsten Wochen viele Events. Zum Beispiel habe ich im Oktober meinen ersten Schulball  und eine Menge Sportwettkämpfe stehen an. Ihr seht, mir wird nicht langweilig werden. 😀
Bis bald
Euer Dome

Meine erste Woche in den USA :)

Hey ho Leute!.)
So jetzt ist es tatsächlich soweit. Ich bin bei meiner Gastfamilie angekommen und habe die erste Nacht in meinem neuen Zimmer hinter mir. Zu meiner Reise:
Ich musste am Donnerstag den 11.08. um halb 8 in Frankfurt am Flughafen sein und mein Flug mit einem Airbus A380 ist dann um 11:44 Uhr mit etwas Verspätung gestartet. Ich hatte meine Familie und einen ganzen „Fanclub“ mit am Flughafen. Unterwegs haben wir noch ein schönes Picknick gemacht und dann ging alles ziemlich schnell mit meiner Verabschiedung. Als alle Austauschschüler am Treffpunkt waren haben wir unsere Koffer abgegeben und dann ging alles ziemlich schnell. Wir waren alle etwas überrumpelt, aber ich denke, das sollte so sein. Wegen der Tränen. Vielen Dank, dass ihr alle dabei wart, es war ein schöner Abschied!!! Gegen halb 2 (Amerikanischer Zeit) (19:30 Uhr in Deutschland)  bin ich dann in New York JFK gelandet und von dort aus weiter ins nahe gelegene Hiltonhotel gefahren. Dort traf ich auf eine Menge andere AFS Schüler aus verschiedenen Ländern die alle im Osten der USA ihr Jahr verbringen. Ein Großteil wurde noch am selben Abend mit Bussen in Richtung ihrer Gastfamilien gefahren. Ich und ungefähr 20 andere konnten erst noch eine Nacht im Hotel schlafen und sind dann morgens um 8:00Uhr mit dem Bus in Richtung Pittsburgh gestartet. Wir haben noch eine kleine Runde durch New York gedreht mit dem Bus und dann ging es ab auf den Highway. Unsere Busreise führte uns durch New York Staat, New Jersey, Pennsylvania, Maryland und dann wieder zurück nach Pennsylvania. Bevor wir Pittsburgh erreichten mussten wir nämlich noch in zwei anderen Städten Schüler absetzen. In der Nähe von Pittsburgh haben wir dann in einem einem Camp geschlafen und hatten am Samstagmorgen nochmals eine kleine Vorbereitung mit Regeln und Verhaltensweisen für die USA und den Schul-/ Familienalltag. So um 13 Uhr mittags wurde ich dann von meiner Gastfamilie dort abgeholt und wir sind zu meinem neuen Zuhause gefahren. Sie sind super nett und fürsorglich. Ich hab ein eigenes Zimmer mit einem riesigen Bett. Am Sonntag hatte ich mein erstes Treffen mit den Boyscouts und habe am Dienstag von Football zu Cross Country gewechselt. Des Weiteren hatte ich einen super schönen Tag im Freizeitpark Kennywood ganz in der Nähe von mir und war gestern Abend bei meinem ersten Footballspiel der Pittsburgh Steelers.
Bis demnächst! 🙂
Euer Dome
PS:An die Showtanzgruppe, meine Freunde:  Euer Video war super toll, die Überrasschung ist euch wirklich gelungen, ich habe mich ganz riesig gefreut!!!!!!!!!!!!!!!
😀
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